Der Schustersohn Pepik, der gemeinsam mit seiner Großmutter in Holleschitz lebt, hat dem Kater Mikesch das Sprechen beigebracht. Zunächst leben alle friedlich miteinander, bis Mikesch ein Missgeschick passiert: Er lässt den Rahmtopf der Großmutter fallen und zerbricht ihn. Aus schlechtem Gewissen beschließt er, heimlich davonzulaufen und erst dann zurückzukehren, wenn er genug Geld verdient hat, um einen neuen Rahmtopf zu kaufen.
Auf seiner Reise begegnet Mikesch vielen Menschen, die erschrocken davonlaufen, sobald er ihnen freundlich einen guten Tag wünscht. Nur der Zirkusdirektor Klutzki und seine Tochter erkennen sein außergewöhnliches Talent und nehmen den sprechenden Kater in ihr Zirkusprogramm auf. Mit dem Geld, das er dort verdient, kann Mikesch schließlich einen neuen Rahmtopf für die Großmutter kaufen und nach Hause zurückkehren. Dort wird er von dem kleinen Katerchen Maunzerle mit einem Gedicht herzlich begrüßt.
Inszeniert wurde das Stück von Stephanie Pavonet und Giulia Schweitzer. Mit viel Liebe zum Detail wurden die Figuren gestaltet und die Handlung durch Musik von Antonín Dvořák stimmungsvoll begleitet.
Die eigentlichen Stars des Tages waren jedoch die Kinder der Theater-AG. Bei drei Vorstellungen in der voll besetzten Turnhalle konnten sie ihr schauspielerisches Können eindrucksvoll unter Beweis stellen und wurden dafür mit langanhaltendem, begeistertem Applaus belohnt.
