Von den Befällen sind unter anderem auch öffentliche Spielplätze betroffen. So musste der Spielplatz in der Semmelweisstraße bereits vorsorglich gesperrt werden, um mögliche Gesundheitsgefährdungen für Besucherinnen und Besucher auszuschließen.
Die Mitarbeiter des Betriebshofes sind derzeit intensiv damit beschäftigt, die Standorte des Eichenprozessionsspinners zu lokalisieren und regelmäßig zu kontrollieren. Dort, wo Maßnahmen erforderlich sind, werden diese schrittweise eingeleitet. Je nach Situation kann dies die vorübergehende Sperrung eines Bereiches – beispielsweise eines Spielplatzes – oder die fachgerechte Entfernung der Nester umfassen.
Da der Eichenprozessionsspinner derzeit in vielen Regionen auftritt, gestaltet sich die kurzfristige Beauftragung von Fachfirmen zur Entfernung der Nester jedoch äußerst schwierig. Die Stadt bittet daher um Verständnis, dass notwendige Maßnahmen nicht immer sofort umgesetzt werden können.
Grundsätzlich sind die bekannten Standorte den Mitarbeitern des Betriebshofes bereits bekannt und werden regelmäßig überwacht. Daher ist es nicht zwingend erforderlich, jeden einzelnen Befall erneut zu melden.
Die Stadt Mayen wird die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten und erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung konsequent umsetzen.
