Stadt Mayen äußert sich zur Hochwasserlage der letzten Nacht

Mayen. In der letzten Nacht bestand die Gefahr, dass die Nette über die Ufer treten könnte. Nachdem eine mobile Pegelmessstation im oberen Bereich des Nitzbaches hinter Virneburg einen stark steigenden Pegel von rund 70 cm in kürzester Zeit aufzeichnen konnte, reagierte die Stadt Mayen direkt und kam frühzeitig im „Krisenstab“ zusammen.

Durch den starken Pegelanstieg bei Virneburg war davon auszugehen, dass die Wassermengen die Stadt Mayen und ihrem Ortsteil Nitztal zu späterer Stunde ebenfalls erreichen würden und somit gehandelt werden musste. Die mobil installierte Pegelmessstation in Virneburg ist aktuell die einzige Station, die verfügbar ist. Der Verwaltungsstab konnte gegen 02:30 Uhr erstmalig zusammenkommen und die Situation beleuchten. Es war direkt klar, dass die Stadt Mayen durch die schnelle Zusammenkunft ausreichend Zeit hatte, um das weitere Vorgehen zu besprechen und Betroffene zu warnen.

Da zu diesem Zeitpunkt der Pegel der Nette ebenfalls immer weiter anstieg und eine genaue Abschätzung nicht exakt möglich war, entschied sich der Verwaltungsstab alle Anliegerinnen und Anlieger im Bereich der Nette durch Lautsprechdurchsagen zu informieren. Zudem wurde das Bürgertelefon aktiviert, sodass Mitarbeitende erreichbar waren und für Fragen zur Verfügung standen.

In den früheren Morgenstunden stagnierte der Pegel der Nette und der Pegel des Nitzbaches ging zurück, sodass die Stadt Mayen gegen 6 Uhr Entwarnung geben konnte.

„Ich bin froh darüber, dass die Nette in der letzten Nacht nicht über die Ufer getreten ist und somit am frühen Morgen Entwarnung gegeben werden konnte. Dennoch war die Lage nicht zu unterschätzen, da man nicht beurteilen konnte, wie viel Wasser am Ende wirklich hier in Mayen ankommt. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Renaturierung- und Hochwasserschutzmaßnahmen, die wir in den vergangenen Monaten umgesetzt haben, Schlimmeres verhindern konnten und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass keine akute Hochwasserlage eintrat“, resümiert Oberbürgermeister Dirk Meid. „Es sollte lieber einmal zu früh oder zu viel gewarnt werden, als einmal zu wenig. Denn man sollte nicht vergessen – hier kann es nicht nur um größere Sachschäden, sondern auch um Menschenleben gehen!“

Da in den nächsten Tagen immer wieder starke Regenfälle gemeldet sind und die Nette ohnehin einen hohen Pegel aufweist, bittet die Stadt Mayen alle Anliegerinnen und Anlieger um entsprechende Beobachtung und Vorsicht.

Weitere Informationen zur Lage in den folgenden Tagen werden über die Online-Kanäle der Stadtverwaltung unter www.mayen.de/hochwasser sowie bei Facebook unter www.facebook.com/StadtMayen veröffentlicht.

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