Das Mayener Grubenfeld mit dem Eingang zum Schacht700
Der Vulkanpark

Die Vulkanparkroute "Grün"

27 vulkanologische und kulturhistorische Projekte bilden den Vulkanpark Landkreis Mayen-Koblenz. Verschiedene moderne Informations- und Erlebniszentren mit themennahen Museen, wie die Erlebniswelten Grubenfeld, laden zum Besuch ein. 

Die einzelnen Projekte werden durch vier farbliche gekennzeichnete Routen verbunden. 

So zeigt der "Grün" markierte Weg alle Projekte aus der Umgebung von Mayen. Drei Landschaftsdenkmäler dieser Route sind in das Eifelmuseum Mayen eingebunden: Das Mayener Grubenfeld - der Katzenberg - und die "Ahl"

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Grubenfeld mit altem Kran
Das Grubenfeld 
Das Naturschutzgebiet "Mayener Grubenfeld" führt in eine bizarre Bergbaulandschaft mit Abbauspuren aus unterschiedlichen Epochen. Hier findet man noch altes Abbaugerät und Spuren aus der Bergarbeit der Vergangenheit.

Der Katzenberg

Um 300 n. Chr. wurde auf dem Mayener Katzenberg eine Festungsanlage errichtet. Mit 1,2 Hektar Fläche ist der Katzenberg die größte bisher bekannte spätrömische Fliehburg im Rheinland.
Die Warte auf der höchsten Stelle des Katzenberges diente der Beobachtung des Umlandes und ermöglichte im Ernstfall auch die Weitergabe von Signalen an andere, kleinere Befestigungsanlagen entlang der Nette.

Auf das Wachgebäude auf der Hügelkuppe deuten nur noch geringe Bodenspuren hin. Diese Bodenspuren werden durch einen weithin sichtbaren Überbau vor Beschädigungen und Witterung geschützt. Auch geologisch und vulkanologisch Interessierte kommen auf ihre Kosten: zu sehen sind die eindrucksvollen Wände des Bellerberg-Vulkanstromes, der hier am Katzenberg endete.

Die Ahl

Die Ahl entstand vor rund 400.000 Jahren beim Ausbruch des Hochsimmer-Vulkans. Hier floss Lava weit in das heutige Stadtgebiet und hat dabei das alte Tal der Nette aufgefüllt.

Beim Einfließen kam es zu vielgestaltigen Absonderungsformen, die in den monumentalen Lavawänden aufgeschlossen sind. In diesen Wänden wird der Abfluss zweier Ströme in das Ur-Nettetal sichtbar, die durch unterschiedliche Abkühlungsbedingungen zu einer einmaligen Säulung der Lava führten.

Der Hochsimmer ist heute der höchste Vulkan im Laacher-See-Vulkangebiet. Von seinem Aussichtsturm genießt man einen schönen Blick über den gesamten Vulkanpark.

Pärchen sitzt auf der Bank und genießt den Ausblick auf die Ahl


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