Auch für die kommende Spielzeit hat die künstlerische Leitung Klassiker der Kinderliteratur ausgewählt. Alle Geschichten handeln von Freundschaft, Mut, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit.
Stimmt spontan ab oder schlaft eine Nacht drüber. Aber vergesst nicht eure Stimme zu hinterlassen, ob individuell, mit eurem Kindergarten, der Schulklasse oder mit der Familie. Beachtet dabei, dass pro IP-Adresse nur einmal abgestimmt werden kann. Schulklassen oder Kita-Gruppen können also eine gemeinsame Stimme abgeben. Wer das eigene Lieblingsstück unbedingt unterstützen möchte, kann aber natürlich von mehreren digitalen Endgeräten aus abstimmen.
Ihr entscheidet: Wählt ihr ein Stück, das ihr noch nicht kennt, weil ihr etwas Neues erleben wollt? Oder entscheidet ihr euch für etwas, das bei euch Erinnerungen auslöst? Oder habt ihr einen thematischen Liebling unter der Auswahl?
Und hier sind die drei Stücke, die zur Wahl stehen:
Momo (Michael Ende, 1973)
Im Zentrum der Geschichte steht Momo, die eine besondere Fähigkeit besitzt: Sie kann Menschen wirklich zuhören. Doch die geheimnisvollen Grauen Herren beginnen, den Menschen Zeit zu stehlen. Die Welt wird dadurch hektisch, kalt und unpersönlich. Mit Hilfe von Meister Hora, dem Hüter der Zeit, stellt sich Momo den Grauen Herren entgegen. „Momo“ fragt, wie wir mit unserer Zeit umgehen und was ein erfülltes Leben ausmacht.
Der Räuber Hotzenplotz (Otfried Preußler, 1962)
Der Räuber Hotzenplotz versetzt das Dorf in Angst und Schrecken. Die Freunde Kasperl und Seppel wollen sich ihm entgegenstellen und entwickeln einen Plan, geraten dabei jedoch selbst in Gefahr und Gefangenschaft. Mit Mut, Einfallsreichtum und etwas Glück gelingt es ihnen schließlich, sich zu befreien und den Räuber Hotzenplotz zu überlisten. Die humorvolle Abenteuergeschichte stellt Fragen nach Gerechtigkeit, nach dem Umgang mit Vorgesetzten und danach, wie junge Menschen durch Kreativität und Zusammenhalt Probleme lösen können.
Der kleine Vampir (Angela Sommer-Bodenburg, 1979)
Der schüchterne Anton liebt Gruselgeschichten – bis eines abends der echte Vampir Rüdiger von Schlotterstein durch sein Fenster fliegt. Anton lernt auch Rüdigers Vampirfamilie kennen und zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Während Anton versucht, das Geheimnis der Vampire vor seinen Eltern zu verbergen, müssen sie sich vor dem Vampirjäger Geiermeier schützen. Die Geschichte erforscht, wie Freundschaft über Unterschiede hinweg entstehen kann und wir einander besser verstehen können, wenn wir uns näher kennenlernen.
Welches dieser drei Stücke wollt ihr nächstes Jahr im Programm sehen?
Die Abstimmung startete am 30. April und endet am 30. Mai. Das Burgfestspiel-Team freut sich über zahlreiche Teilnehmende, denn jede Stimme zählt. Mehr Informationen zum Programm und zur Abstimmung gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.
