Mayen. Nach der beschlossenen kommunalen Wärmeplanung startet die Stadt Mayen mit der Umsetzung des Fernwärmeausbaus. In Straßen mit bestehendem Netz können neue Leitungen oft angeschlossen werden – besonders dann, wenn ohnehin Bauarbeiten anstehen. Das ist aktuell in den Straßen Stehbach, Brückenstraße und Kirchplatz der Fall.
Die Fernwärme Mayen (FWM) hat die Anlieger im Stehbach sowie in der Brückenstraße und am Kirchplatz bereits kontaktiert. Bisher reicht das Interesse jedoch nicht aus, um den Ausbau wirtschaftlich umzusetzen. Voraussetzung ist eine ausreichende Anzahl von Anschlussnehmern entlang der geplanten Trasse. Ohne diese kann der Ausbau derzeit nicht erfolgen.
Wichtig: Die Umsetzung ist nur im Zuge der diesjährigen Baumaßnahmen möglich. Wird die erforderliche Beteiligung nicht erreicht, entfällt die Anschlussmöglichkeit voraussichtlich langfristig.
Gleichzeitig werden die Kosten für Erdgasheizungen künftig deutlich steigen (Beschaffung, CO₂-Preis, Netzentgelte). Alternativen wie Wärmepumpen sind in dicht bebauten Innenstadtbereichen oft schwer umsetzbar. Fernwärme stellt daher häufig eine klimafreundliche und vergleichsweise kostengünstige Lösung dar. Bestehende Heizkörper und Leitungen können meist weiter genutzt werden; ersetzt wird nur der Heizkessel durch eine kompakte Übergabestation.
Die Stadt und FWM empfehlen daher, die einmalige Anschlusschance zu nutzen – auch bei aktuell funktionierender Heizung. Ein späterer Anschluss ist ohne vorhandene Hauptleitung nicht möglich.
Die FWM wird erneut auf die Eigentümer zugehen und bittet um zeitnahe Rückmeldung bei Interesse.
Kontakt: Tel. 02651 9667-0, E-Mail: r.schaefer@fernwaerme-mayen.de oder Christoph.Piel@iqony.energy. Allgemeine Fragen beantwortet der städtische Klimaschutzmanager.
Ansprechpartner:
Helge Lippert
Stadtverwaltung Mayen
Klimaschutzmanager
Rathaus Rosengasse
Zimmer 414
Tel: 02651 88-1503
Mail: Helge.Lippert@Mayen.de