Miteinander Kunst begegnen mitten in der Stadt 

Im offenen Atelier des „Festspiel Lapidea“ am Godalminghaus darf man Bildhauer*innen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und live dabei sein, wenn eine außergewöhnliche Skulptur entsteht, denn nicht ein Bildhauer arbeitet an diesem Werk, sondern alle schaffen miteinander ein Kunstwerk, das, so Festspielintendant Alexander May, „in einem lebendigen Prozess entsteht und Raum schafft für Begegnungen zwischen Künstlern, Material und Publikum.“ (Festspiel Lapidea vom 04. Juni – 16. August).

Raum für Begegnungen schaffen auch die fünf Künstler*innen des Burgfestspiel-Ensembles, die am 5. Juni kurze Kunst-Aktionen beim Langen Donnerstag zeigen. Die Innenstadt wird zur Bühne und der Ladentisch zum Theater: beim Schaufenster-Theater am „Schönen langen Donnerstag“ zeigt das Ensemble der Burgfestspiele kurze Darbietungen in den Geschäften. Jakob Wirnsperger gibt erste Einblicke in die Musical-Uraufführung „Süsses Gold“, Michael Ophelders und Pauline Schubert laden zu musikalischen Darbietungen ein. Eine literarische Publikumsbeschimpfung präsentiert Jakob Fecht und Verena Rendtorff behauptet in ihrer Aktion: Kunst ist einfach da. Seien Sie auch einfach da und lassen sich beim Stadtbummel von Kunst überraschen.

Nach dem Theater im Schaufenster ermöglicht das Gespräch im Kino Begegnungen mit den Burgfestspielen: bei der Matinee im Corso Kino am 8. Juni geben die Schaupieler*innen Rosaly Oberste-Beulmann, Philippe Ledun und Mirjam Smejkal im Gespräch mit Alexander May Einblick in ihre Arbeit. Fragen zum Kleinen Gespenst, zum Süßen Gold und Theaterleben allgemein werden hier mit Sicherheit beantwortet.

Am 14. Juni beim Brückenstraßen-Fest geht es um mehr als eine Begegnung – hier können alle mitmachen und die Brückenstraße wird zum Catwalk. Denn bevor am 5. Juli fünf verzweifelte Herren in dem Stück „Ladies Night“ den mutigen Schritt auf die Bühne wagen, können die Zuschauer diesen Schritt mitgehen: alle sind eingeladen, die Choreografie mitzutanzen. Schritt für Schritt kommen wir gemeinsam in Schwung und erleben mit viel Spaß und Humor, was es heißt, Heidi Klum das Fürchten zu lehren.

Auch wenn die Bühne der Genovevaburg das Zentrum der Burgfestspiele bildet, so bieten sich doch viele Gelegenheiten, Kunst direkt und unmittelbar mitten in der Stadt zu begegnen.

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