Gedenkfeier erinnert an Bombenangriff 1945

Mayen. Am 2. Januar kamen zahlreiche Menschen zur Gedenkfeier anlässlich des Bombenangriffs am 2. Januar 1945 zusammen. Der Luftangriff, welcher Mayen damals fast völlig zerstörte, zahlreiche Leben kostete und infolge dessen Mayen zur „Toten Stadt“ erklärt wurde, jährte sich nun zum 80. Mal. Um an diesen schrecklichen Tag zu erinnern, fand eine Gedenkfeier in der Heilig-Geist-Kapelle statt.

Neben Bürgermeister Bernhard Mauel, der die Gedenkfeier eröffnete und alle Anwesenden begrüßte, sprachen auch die evangelische Pfarrerin Metje Steinau sowie Pfarrer Thomas Corsten einige Worte und appellierten zum Frieden. Auch Heinz Schäfer, ein Zeitzeuge, der diesen Tag als kleines Kind miterlebt hat, konnte einige Erinnerungen mit den Anwesenden teilen.

Im weiteren Verlauf wurde ein Gedicht von Emelie Spitzer, einer Schülerin des Megina-Gymnasiums vorgetragen und alle Besucherinnen und Besucher hatten die Möglichkeit, das Buch mit allen Verstorbenen des Luftangriffs anzuschauen. Der Genovevachor unter der Leitung von Andreas Barth bot der Veranstaltung den passenden musikalischen Rahmen.

„Ich freue mich, dass auch heute wieder so viele Menschen zu dieser Gedenkfeier erschienen sind und wir alle den Opfern dieses grausamen Tages gedenken können. Die Veranstaltung soll auch dazu aufrufen, den Frieden zu wahren – auch in diesen schweren Zeiten“, appelliert Bürgermeister Bernhard Mauel.

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