Stadtbücherei Mayen veranstaltet Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Mayen. Vor kurzem fand im Sitzungssaal des Rathauses in Mayen der Kreisentscheid des 66. Vorlesewettbewerbs statt. 17 talentierte Sechstklässler, darunter 6 Jungen und 11 Mädchen, traten in einem spannenden Wettstreit gegeneinander an, um ihre Lesefähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Der traditionsreiche Wettbewerb, der seit 1959 jedes Jahr von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels organisiert wird, weckte auch in diesem Jahr großes Interesse. Nachdem im Herbst bereits die Schulsiegerinnen und -sieger ermittelt wurden, ging es nun darum, die besten Vorleserinnen und Vorleser des Landkreises zu küren.

Oberbürgermeister Dirk Meid eröffnete den Wettbewerb mit einer herzlichen Begrüßung und betonte die Bedeutung des Lesens: „Lesen ist nicht nur ein kreatives Hobby, das Türen zu neuen Welten öffnet, sondern spielt auch im Alltag eine wichtige Rolle. Es freut mich sehr, dass so viele talentierte junge Menschen heute hier sind, um ihre Leidenschaft für Bücher zu zeigen.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Svenja Weinand, der Leiterin der Stadtbücherei Mayen, die die Teilnehmer*innen durch das Programm führte. Die jungen Vorleser*innen mussten in zwei Runden ihr Können unter Beweis stellen. In der ersten Runde präsentierten sie eine vorbereitete Passage aus einem Buch ihrer Wahl. Die Lesungen dauerten jeweils rund drei Minuten. Die Jury bestand aus Svenja Weinand und Britta Schmaglinski, beide von der Stadtbücherei Mayen, sowie Christa Pöters, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin der Bücherei, die die Lesetechnik, Ausdruckskraft und Interpretation der Vorträge bewerteten.

Johanna Banz, Schülerin der 6d der Privaten Schönstätter Marienschule Gymnasium in Vallendar, überzeugte die Jury mit einer eindrucksvollen Lesung aus „Little Women“ von Louisa May Alcott. In der zweiten Runde mussten die Teilnehmer*innen einen Textausschnitt aus dem ihnen unbekannten Buch „Die wundersamen Talente der Kalendario Geschwister“ von Louisa Söllner lesen. Auch hier zeigte Johanna großes Können und setzte sich letztlich souverän durch.

„Es war eine schwierige Entscheidung, da die Kinder sehr eng beieinander lagen, aber Johanna hat mit ihrer Lesetechnik und Ausdruckskraft besonders beeindruckt“, so die Jury.

Als Siegerin des Kreisentscheids darf Johanna Banz nun beim Bezirksentscheid teilnehmen, der von Mitte März bis Ende April 2025 stattfindet. Dort wird sie um die Teilnahme am Landesentscheid kämpfen, der im Juni im Rahmen des großen Bundesfinales in Berlin endet.

Alle Teilnehmenden erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Die wundersamen Talente der Kalendario Geschwister“ von Louisa Söllner als Preis. Johanna Banz wurde zusätzlich mit einem weiteren Buch und einer Siegerurkunde ausgezeichnet.

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