Zum 30-jährigen Jubiläum rollen rund 140 Hoffnungsradler in Mayen ein

Mayen. Bereits ein halbes Jahr vor dem offiziellen Startschuss der Jubiläumstour der VOR-TOUR der Hoffnung haben erste Gespräche mit der Stadtspitze in Mayen stattgefunden. Oberbürgermeister Dirk Meid und Bürgermeister Bernhard Mauel zeigten sich erfreut darüber, dass Mayen als Stopp-Ort der Jubiläumstour 2026 ausgewählt wurde. „Wir freuen uns, dass die VOR-TOUR der Hoffnung im Jahr 2026 in Mayen gastiert und werden den Hoffnungsradlern einen gebührenden Empfang bereiten“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Auch Bürgermeister Bernhard Mauel freute sich sehr – er ist selbst langjähriger Hoffnungsradler und tritt regelmäßig für die gute Sache in die Pedale.

Der Anlass ist ein ganz besonderer: 30 Jahre VOR-TOUR der Hoffnung. Die Vorbereitungen zur Jubiläumstour 2026 laufen bereits auf Hochtouren und am 25. Juli rollt der gesamte Tross in Mayen auf dem Marktplatz ein.

Die VOR-TOUR der Hoffnung rollt seit 1996 für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder und feiert 2026 ihr 30-jähriges Bestehen. Seit drei Jahrzehnten steht die größte Benefiz-Radtour in Rheinland-Pfalz für gelebte Solidarität und konkrete Hilfe für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder. Allein im Jahr 2025 konnten die Hoffnungsradler im rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz insgesamt 777.000 Euro an 56 Institutionen übergeben, die sich um krebskranke und hilfsbedürftige Kinder kümmern.

Vom 24. bis 26. Juli rollt die VOR-TOUR durch das nördliche Rheinland-Pfalz, mit täglichem Start- und Zielort Koblenz. Am ersten Tour-Tag kehren die Hoffnungsradler dabei an ihren „Entstehungsort“ im Ahrtal zurück: Bad Neuenahr-Ahrweiler. Dort wurde die VOR-TOUR im Jahr 1996 von der Idee her durch Jürgen Grünwald (damaliger Verkehrsdirektor der Stadt) geboren. Grünwald ist heute Ehrenvorsitzender des Vereins und wurde für sein großes ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Rund 140 Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer werden auf der dreitägigen Jubiläumstour durch die Regionen Mosel, Rhein, Eifel und Ahr unterwegs sein. Die Strecke verbindet nicht nur landschaftlich besondere Orte, sondern auch Menschen, Kommunen, Vereine und Unternehmen, die sich gemeinsam für den guten Zweck engagieren. Insgesamt sind 15 Stopp-Orte geplant, an denen fleißig Spenden gesammelt werden.

Bereits jetzt sind der Vorstand der VOR-TOUR sowie die ehrenamtlichen Kümmerer:innen intensiv in den geplanten Stopporten unterwegs. In persönlichen Gesprächen mit kommunalen Vertretern, Vereinen, sozialen Initiativen und Unternehmen werden zahlreiche Aktionen vorbereitet, um Spenden für krebskranke und hilfsbedürftige Kinder zu initiieren und bereits im Vorfeld der Tour zu generieren. Diese gesammelten Spenden sollen dann im Rahmen der VOR-TOUR im Juli bei den jeweiligen Stopps an die Hoffnungsradler übergeben werden.

Ein besonderer Höhepunkt der Jubiläumstour ist der geplante Stopp im Kloster Maria Laach. Dort erhalten die VOR-TOUR-Radler ihren Reisesegen, der die lange Tradition der Tour mit Besinnung und Dankbarkeit verbindet – ein Moment des Innehaltens für alle Beteiligten.

Auch der Stopp in Mayen wird ein echter Höhepunkt. Die Hoffnungsradler werden rund 75 Minuten auf dem Marktplatz gastieren, wo ein attraktives Rahmenprogramm geboten wird. „Mayen ist meine Geburts- und Heimatstadt, die Freude auf diesen Stopp ist besonders groß“, so Bernhard Sommer, erster Vorsitzender der VOR-TOUR der Hoffnung. Mit dabei sind auch prominente Mitradler wie der dreimalige Fußball-Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk oder die achtfache Radsport-Weltmeisterin Hanka Kupfernagel.

Ein besonderes Highlight bei diesem Stopp wird ein Fallschirmsprung des ehemaligen Olympia-Medaillengewinners und Turners Eberhard Gienger und dem ehemaligen Fallschirmsprung-Weltmeister Klaus Renz. Beide sollen nach ihrem Absprung aus den Lüften direkt auf dem Mayener Marktplatz landen.

Seit 30 Jahren ist die VOR-TOUR der Hoffnung ein starkes Gemeinschaftsprojekt, getragen von ehrenamtlichem Engagement, sportlichem Einsatz und regionalem Zusammenhalt. Auch im Jubiläumsjahr 2026 gilt das klare Ziel: Hoffnung geben und dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wird.

Weitere Informationen zur Jubiläumstour, zu Mitmach- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie zu geplanten Aktionen am Stopp-Ort Mayen folgen bereits am 23. Februar um 19 Uhr in Mayen in einer Informationsveranstaltung. Hierzu wird noch einmal gesondert informiert.

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