Wolfgang Kaes, 1958 in Mayen in der Eifel geboren, finanzierte sein Studium der Politikwissenschaft und Kulturanthropologie mit unterschiedlichsten Tätigkeiten – als Waldarbeiter, im Straßenbau, als Lastwagen- und Taxifahrer und schließlich als Polizeireporter. Er schrieb Reportagen unter anderem für den Stern und Die Zeit. 2012 wurde er vom „Medium Magazin“ zum „Reporter des Jahres“ gekürt, 2013 erhielt er den renommierten Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „Investigative Recherche“. Viele Jahre war Kaes Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, bevor er sich 2020 vollständig dem Schreiben von Büchern widmete.
Seit 2003 verarbeitet Wolfgang Kaes seine journalistischen Recherchen auch literarisch. In seinem autofiktionalen Roman „Grauland“ erzählt er eine eindringliche Familiengeschichte – seine eigene. Der Roman widmet sich der Generation der Kriegskinder in der Eifel, der „schweigenden Generation“ tief im Westen. Zugleich zeichnet er das Porträt einer rauen Landschaft, die sein Leben stärker geprägt hat, als er lange wahrhaben wollte. Im Zentrum steht zudem die Geschichte eines nie aufgeklärten und nie gesühnten Verbrechens, dessen Folgen drei Generationen nachhaltig beeinflussen.
Die Lesung bietet Gelegenheit, den Autor persönlich zu erleben und mehr über die Hintergründe seines Romans zu erfahren.
Karten zum Preis von 15,- € gibt es im Vorverkauf bei Ticket Regional sowie bei der Buchhandlung Reuffel. Weitere Informationen zum Autor finden Interessierte unter: www.wolfgang-kaes.de
