Nur wenige Wochen nach der offiziellen Kinopremiere wurde das Werk 2014 bereits in Anwesenheit von Mario Adorf sowie der Schauspielerin Katharina Derr, die eine der drei Hauptrollen verkörpert, im Mayener Corso-Kino präsentiert. Nun kehrt der Film an diesen besonderen Ort zurück – als würdige Erinnerung an einen großen Künstler und „Mayener Jung“, wie Adorf immer wieder genannt wurde.
„Der letzte Mentsch“ erzählt die Geschichte des Holocaust-Überlebenden Marcus Schwarz, der sich im hohen Alter seiner Vergangenheit stellen muss. Zwischen Erinnerungen, Schuld, Identität und Versöhnung entfaltet sich ein intensives Drama über ein bewegtes Leben und die Suche nach innerem Frieden. Mario Adorf beeindruckt in der Rolle des gealterten Protagonisten mit großer Tiefe und eindringlicher Präsenz.
Auch die Filmkritik würdigte seine Leistung: So wurde seine Darstellung vielfach als „herausragend nuanciert“ und „von berührender Wahrhaftigkeit“ beschrieben. Adorf gelinge es, seiner Figur zugleich Stärke und Verletzlichkeit zu verleihen und damit das Publikum nachhaltig zu bewegen.
Oberbürgermeister Dirk Meid erklärt: „Mit Mario Adorf verlieren wir eine herausragende Persönlichkeit, einen großen Schauspieler und einen Menschen, der seine Wurzeln nie vergessen hat. Auch in diesem Film zeigt sich noch einmal eindrucksvoll seine außergewöhnliche künstlerische Kraft. Er war ein Botschafter unserer Stadt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und hat Generationen von Menschen mit seinem Wirken berührt. Diese Vorführung ist uns ein besonderes Anliegen, um sein Andenken lebendig zu halten.“
Der Eintritt zur Sondervorführung ist frei. Kostenlose Eintrittskarten können ab Dienstag, 14. April, über die Homepage des Corso-Kinos unter www.corso-mayen.de reserviert werden.
Die Stadt Mayen und das Corso-Kino laden alle Bürgerinnen und Bürger sowie Filmfreunde herzlich ein, gemeinsam an Mario Adorf zu erinnern und sein beeindruckendes schauspielerisches Vermächtnis noch einmal auf der großen Leinwand zu erleben.
