Stadtrat beschließt Museumskonzept des Eifelmuseums

„Damit wurde nicht nur eine wichtige Voraussetzung für die Förderung der Generalsanierung der Genovevaburg geschaffen, sondern auch für eine zukunftsorientierte Ausrichtung unseres Museums“, freut sich die Hauptverantwortliche für die Konzepte Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum. Die Museumsdirektorin und das beauftragte Unternehmen unter Leitung von Hans Schüller haben gemeinsam, das Konzept in den städtischen Gremien vorgestellt.

Im Zuge der Generalsanierung der Genovevaburg und der damit einhergehenden Bezuschussung, war es laut Mitteilung von Projektleiter Robert Dewald nach Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz zwingend erforderlich sowohl ein Museumskonzept, als auch ein Raumprogramm zu erstellen. Es folgt nunmehr, angepasst auf die Förderrichtlinien mit den zeitlichen Notwendigkeiten, noch die Ausstellungskonzeption für die festgelegten Räumlichkeiten in der Genovevaburg. 

Das Konzept enthält unter anderem einen Maßnahmenkatalog mit zugehöriger Zieldefinition und bringt zudem das Selbstverständnis und Leitbild des Museums zum Ausdruck.

Das Eifelmuseum verfolgt als außerschulischer Lernort das bildungspolitische Ziel, bei Besuchern von außerhalb Empathie für die kulturellen Gegebenheiten der Region zu erwecken und gleichzeitig die Bildung einer Identität der vor Ort wohnhaften Bevölkerung zu fördern. Damit leistet das Museum einen Beitrag zu einem friedlichen, geeinten Europa. Das Land Rheinland-Pfalz erkennt an, dass das Eifelmuseum in Charakter und Aufgabenstellung eines überregional bedeutenden Museums entspricht und somit ähnlich einem Landesmuseum für die Eifel anzusehen ist.

Auf dieser Basis soll das Eifelmuseum in der Folge auch ein entsprechendes Marketingkonzept erhalten.