Museumsvorträge


Im Foyer des Eifelmuseums - 20 Uhr - Eintritt frei


Die Vorträge des GAV waren früher als sogenannte »Mitgliederversammlungen« eine reine Vereinssache. Heute richtet sich die Vortragsreihe als offenes Angebot allgemein an ein landeskundlich interessiertes Publikum.

Seit 1990 werden die Vorträge im Eifelmuseum  veranstaltet. Meistens stehen sechs Themen pro Jahr auf dem Programm.


Museumsvorträge 2019 - 2. Halbjahr

24. Oktober 2019

Genovevaburg – auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Vortrag von Hans Schüller, Eifelmuseum

Foto GAVDie baulich missliche Situation der Burg mit erheblichen statischen Mängel und ihre aufwendige Sanierung mit Finanzhilfen von Bund und Land haben in letzter Zeit die Schlagzeilen der Medien beherrscht. Eine für die kommenden Jahre geplante Generalsanierung soll Abhilfe schaffen und zugleich die Burg für eine zeitgemäße Nutzung durch das Eifelmuseum und die Burgfestspiele fit machen.

Der Vortrag berichtet über die jüngere Baugeschichte, über die daraus resultierende bauliche Situation sowie die ehrgeizigen Pläne zu ihrer Sicherung und Erneuerung. Er stellt das fortgeschriebene Nutzungskonzept und das darauf basierende Ausstellungskonzept vor. Bis zum Jahr 2027 soll die Burg und das Museum als lebendiger Ort des Lernens und Erlebens hergerichtet und damit der im Jahr 2000 begonnene Neuausbau des Museums abgeschlossen werden.


21. November 2019

Die Kreuzfahrerstadt Arsur im Heiligen Land - Ergebnisse eines deutsch-israelischen Kooperationsprojekts
Foto GAV

Vortrag von Annette Zeischka-Kenzler, M.A., Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen

Von 2012 bis 2016 fand in der Kreuzfahrerstadt Arsuf/Arsur ein überwiegend von der DFG gefördertes Forschungsprojekt der Universität Tübingen und Tel Aviv statt. Die Archäologin Annette Zeischka-Kenzler, die dieses Projekt leitete, erzählt die spannende Geschichte der alten Stadt Arsur, in der sich 1191 Richard Löwenherz und Saladin in der berühmten »Schlacht von Arsuf« Foto GAVgegenüberstanden.

Der Vortrag führt durch die wechselvolle Geschichte des Siedlungsplatzes von der persischen Gründung bis zur Wüstwerdung durch den Mamluken Sultan Baybars im Jahr 1265.



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