Ordnungsamt und Polizei informieren gemeinsam die Schüler der Berufsbildenden Schule

Kürzlich haben Vertreter der Mayener Ordnungsbehörde sowie der Polizeiinspektion Mayen in vielen Klassen der Carl-Burger-Schule die Schülerinnen und Schüler über die geltenden Regelungen in Sachen Verkehrs- und Ordnungsrecht informiert.

In der Vergangenheit kam es häufig zu Beschwerden aus der Bürgerschaft: Die Schüler blockierten den Gehweg und zum Teil die Straße, parkten falsch in den umliegenden Straßen, entsorgen ihren Müll nicht ordnungsgemäß etc.

Hilfspolizist Wolfgang Goeken von der Mayener Ordnungsbehörde informierte gemeinsam mit der Polizistin Tina Fischer von der Polizeiinspektion Mayen darüber, welche Konsequenzen ein solches Verhalten haben kann.

So erfuhren die Schüler beispielsweise, dass das unbedachte Wegschnippen einer Zigarettenkippe oder eines Taschentuches 15 Euro kosten kann. Wer beispielsweise eine Flasche wegwirft, für den wird es noch teurer – 20 Euro beträgt hier das Verwarngeld. Kaugummi oder Essensreste schlagen besonders ins Gewicht – 35 Euro kann ein solches Vergehen kosten.

Falschparken kann noch gravierendere Auswirkungen haben: Hier richtet sich die Höhe nach dem Bußgeldkatalog. Auch das Verhalten auf Gehweg und Straße kann geahndet werden, z.B. auch das Gehen von mehreren Personen nebeneinander auf der Straße und dadurch resultierender Behinderung des fließenden Verkehrs.

Das Verhalten kann auch einen Straftatbestand -ggfls. Straßenverkehrsgefährdung oder einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr- nach sich ziehen, der bis zum Verlust des Führerscheins führen kann.

Auch wiesen Wolfgang Goeken und Tina Fischer in Ergänzung zur Hausordnung und den Anweisungen des Lehrpersonals darauf hin, dass der Versicherungsschutz für die Schülerinnen und Schüler nur besteht, wenn diese sich während der Schulzeit auf dem Schulgelände aufhalten. Bei unerlaubtem Verlassen des Schulgeländes erlischt der Versicherungsschutz.

Die Resonanz auf die Informationsveranstaltungen war positiv. Den Schülern wurde verdeutlicht, dass zwischen Bürgern und Schule ein Miteinander stattfinden sollte, in dem man sich gegenseitig mit Respekt begegnet.

Ordnungsamt, Polizei sowie die Schulleitung verbuchen diese Präventionsmaßnahme als Erfolg, da erste Beobachtungen und Kontrollen ergeben haben, dass sich die Situation bereits erheblich verbessert hat.

Es werden aber weiterhin Kontrollen durchgeführt, die dann auch zu den entsprechenden Ahndungen führen.

 

 
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