Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Mayen. Am Volkstrauertag, in diesem Jahr am Sonntag, 19. November, fand zum gemeinsamen Gedenken an die Toten vor dem Hochkreuz auf dem städtischen Friedhof eine Feierstunde statt.

Musikalisch eingerahmt wurde die Gedenkstunde von der Chorgemeinschaft der Pfarreien St. Clemens und St. Veit sowie der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mayen.

Nach dem musikalischen Auftakt begrüßte Oberbürgermeister Wolfgang Treis die Anwesenden. Nach seiner Meinung sei es „unabdingbar“ gerade in der heutigen Zeit auf die große Bedeutung des Rassismus als Kriegsursache hinzuweisen.

„Mein Respekt gilt all denjenigen, die nicht alles zulassen, was so mancher Demokrat unter dem Deckmäntelchen der demokratischen Legitimation als demokratisches Recht einfordert“, so Treis.

Die Gedenkrede zum Volkstrauertag 2017 hielt Gerd Kohlhaas, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe im Raum Mayen e.V. Er erinnerte an unzählige Kriegsschauplätze und auch an die Terroranschläge in New York, Paris und vielen weiteren Orten – die für uns jedoch noch weit entfernt schienen.

„2014 kamen diese Kriege zu uns“, erklärte er. „In Form von Flüchtlingen! Plötzlich wurden aus Fernsehbildern Menschen.“ Er berichtete weiter von der großen Hilfsbereitschaft, der er für die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger erleben durfte. So konnten viele unter ihnen eine neue Heimat in Mayen finden.

Außerdem trug Alessia Borger, Schülerin der Albert-Schweitzer-Realschule Plus, das Gedicht „Friede“ von Josef Reding vor. Weitere Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule Plus unterstützen den Vortrag optisch, indem Sie passende Plakate zeigten.

Militärpfarrer Michael Kühn trug mit einer Lesung und Fürbitten zur Gedenkveranstaltung bei. Er sprach gemeinsam mit den Anwesenden ein Gebet, bevor mit einer Kranzniederlegung während dreimaligen Trommelwirbels gemeinsam den Toten gedacht wurde.

Oberbürgermeister Treis dankte in seinem Schlusswort allen Beteiligten für ihre Beiträge und auch dem VDK, der die Veranstaltung seit vielen Jahren begleitete, wie auch der Bundeswehr und allen Fahnenabordnungen.

Nach den Dankesworten von Oberbürgermeister Treis endete die Gedenkfeier mit der Nationalhymne, gespielt durch die Feuerwehrkapelle.

 

 
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