Liebe Festspielbesucher,


Oberbürgermeister Wolfgang Treis

Theater unter freiem Himmel übt schon seit der Antike einen ganz eigenen und magischen Reiz aus, dem man sich, zumindest bei entsprechendem Wetter, kaum entziehen kann. Irgendwie versteht man intuitiv und unmittelbar, was mit der „Freiheit der Kunst“ gemeint ist, was „Schauen über den Tellerrand“, „Denken bis zum Horizont“, „Hören, wie die Engel im Himmel singen“, „Fühlen, was der Wind erzählt“ bedeutet, und man wird sich immer wieder aufs Neue bewusst, was für ein wunderbares Geschenk Sommerfestspiele an einem so einzigartigen Ort wie der Genovevaburg in Mayen sind.


Mario Adorf, Pate der Burgfeststpiele
Die diesjährigen Festspiele sind für den nach zehn prallgefüllten Jahren scheidenden Intendanten Peter Nüesch die letzten, wer will es ihm verübeln, dass er noch einmal alle Register seines Könnens in die Waagschale wirft, und er sich mit seiner absoluten Traumrolle verabschiedet, die des französischen Diplomaten Gallimard, der sich in Peking in die Sängerin Song Lilling verliebt, als sie Puccinis Madame Butterfly mimt. Eine exotische Liebesgeschichte beginnt, das tragische Ende ist nicht weniger spektakulär als in der gleichnamigen Oper, deren unvergessliche und dramatische Musik eine große Rolle im Theaterstück von David Henry Hwang spielt. Ein großer Theaterabend, den Sie nicht versäumen sollten! 


Festspielintendant Peter Nüesch

Mit dem zweiten Abendstück schaut Pensionär Nüesch wahrscheinlich in seine eigene Zukunft. Wir schreiben das Jahr 2050. Längst ist das Theater geschlossen und dient einer Handvoll greiser Schauspieler als Altersresidenz. Abends sitzen sie auf der Bühne zusammen und durchleben nochmal ihre früheren Erfolge. Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht Schwester Angelika, die es aber nicht schafft, die unerschütterliche Lebensgier der Akteure zu bremsen. Das Songdrama des Schweizers Erik Gedeon ist ein witziges Feuerwerk, voller ungebändigter Lebenslust und bekannter Songs, mit denen die Burgschauspieler alt geworden sind. Ein deftiger Spaß für einen umwerfenden Theaterabend! Und last but not least das Stück für unsere kleinen Besucher: Pinocchio. Warum dieses alte Kinderbuch? Weil inzwischen fast jeder eine lange Nase haben müsste, nachdem, was uns jeden Tag vorgelogen, vorgespielt und vorgegaukelt wird im Handy, im Netz und in der Werbung – es gibt kaum ein aktuelleres Stück zum Thema: Was gehört dazu, ein richtiger Mensch zu werden? In diesem Sinn, wir freuen uns sehr, Sie zu sehen!




 

 
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